ASV wahrt theoretische Chance auf Klassenerhalt

Mode Stöcker aus Eferding präsentiert: Der ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz stand vor der heutigen 29. Runde mit dem Rücken zur Wand. Nachdem der direkte Konkurrent aus Micheldorf gestern Abend voll anschreiben konnte, war die Mannschaft von Andreas Luksch gegen den FC Daxl Andorf heute Nachmittag zum Siegen verdammt. Für die Innviertler war mittlerweile klar, dass man den Abstieg in die Landesliga nicht mehr verhindern konnte und man nach nur einem Jahr in der Oberösterreich-Liga wieder eine Etage tiefer spielen musste. Dass sich die Andorfer nun aber damit abgefunden hatten und deshalb nicht mehr alles in die Waagschale werfen würden, glaubte auf Seiten des heutigen Gastgebers niemand. Dafür präsentierte sich die Kirschner-Elf in den letzten Runden zu stark und zusätzlicher Anreiz für die Gäste war die Tatsache, dass man bei einem Sieg im direkten Duell und am letzten Spieltag die Samarainer sogar noch in der Tabelle überholen könnte. Für genug Brisanz war im Vorfeld also gesorgt und über 500 Zuschauer bekamen bei herrlichem Fußballwetter in der Crypto Market Arena einen richtigen heißen Tanz zu sehen.

 

Umkämpfter erster Durchgang

Wie im Vorfeld vielleicht vermutet werden konnte, zeigten sich die Gastgeber in der Anfangsphase etwas verunsichert und die Nervosität war spürbar. Die Gäste unterstrichen bereits in den ersten Minuten, dass man trotz des Fix-Abstiegs absolut nichts zu verschenken hatte. Die Innviertler kamen besser aus den Startlöchern und fanden bereits früh in der Partie gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer vor. Mit etwas Glück überstand die Luksch-Elf aber diese Phase und schrieb nach einer knappen Viertelstunde selbst an. Andorf-Schlussmann Ditmar Shehri konnte den Ball nicht entscheidend klären und schoss den heraneilenden Michael Schröttner an, sodass dieser seelenruhig zur Führung einschieben konnte. Die Andorfer Proteste ob eines vermeintlichen Handspiels des Stürmers fanden bei Schiedsrichter Aleksandar Joldzic kein Gehör und der Treffer zählte. Die Gäste brauchten aber nicht lange, um sich von dem Schock zu erholen, denn Mark Koronics verwandelte einen fälligen Strafstoß Mitte der ersten Halbzeit zum bis dato leistungsgerechten 1:1. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und es ging nach 45 Minuten mit dem Unentschieden in die Kabinen.

 

Viel Action zu Beginn der zweiten Halbzeit

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst brachte Jacob Manetsgruber seine Farben nach einer schönen Einzelaktion abermals in Front und wenig später bekamen auch die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen. Stephan Dieplinger übernahm die Verantwortung und brachte die Hausherren wieder zurück in die Partie. Abermals nur wenige Augenblicke später stand die Crypto Market Arena dann Kopf, denn Roland Meister brachte den Tabellenvorletzten erstmals an diesem Nachmittag in Front. Die Partie war nun in beide Richtungen offen und es wurde um jeden Ball gekämpft. In der Schlussphase sah Roland Meister seine zweite gelbe Karte, nachdem er ein taktisches Foul beging und danach vorzeitig unter die Dusche musste. Die Andorfer drängten nochmals auf den Ausgleich, gaben sich nicht geschlagen und probierten alles. Allerdings brachte die Luksch-Elf das Ergebnis auch in nummerischer Unterlegenheit über die Ziellinie und hat nun ein letztes Endspiel am kommenden Freitag in Linz bei der Union Edelweiß.

Stimme zum Spiel:

Andreas Luksch (ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz):
„Wir haben alles gegeben und uns schlussendlich drei immens wichtige Punkte erkämpft. Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel und die Burschen sind dieser nervlichen Belastung Woche für Woche ausgesetzt. Heute mussten wir wieder an unsere Grenzen gehen, aber nun haben wir noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Wir brauchen im letzten Saisonspiel drei Zähler und dann müssen wir auf Schützenhilfe hoffen.“
Die Besten: Michael Schröttner (ST)

 

Fotos vom Spiel: hier klicken

Quelle: www.ligaportal.at

 

 

 

 

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