Bittere Niederlagen unserer 1B und KM

 

Eine wahre Galavorstellung bot der Meisterschaftsfavorit ASKÖ Oedt zum Saisonauftakt der Oberösterreich-Liga, als man den SV Bad Ischl vom Platz fegte und die ersten drei Zähler einfuhr. Nun galt es, gegen den ASV Gastro Profi St. Marienkirchen an der Polsenz nachzulegen. Letztgenanntes Team wollte es der Mayrleb-Truppe um einiges schwerer machen als die Mannschaft aus dem Salzkammergut. Dies gelang schlussendlich auf beeindruckende Art und Weise. Trotzdem stand man am Ende des Tages ohne Zählbares da.

 

Frühe Highlights

Vor in etwa 520 Zuschauern überzeugte der ASV St. Marienkirchen von Beginn weg mit einer extrem guten Organisation sowie großem Kampfgeist. Durch jene Spielweise, die man bis zum Schlusspfiff beibehielt, wurde dem Favoriten aus Oedt das Leben richtig schwer gemacht. Es war ihnen über weite Strecken verwehrt, ihre gewohnte fußballerische Klasse zu zeigen. „Sie mussten richtig dagegenhalten“, erinnert sich St. Marienkirchens Coach Jürgen Aschauer. „Wir haben das befürchtet und gewarnt davor“, sagt Oedts sportlicher Leiter Stefan Reiter. Trotzdem gingen die Gäste mit 1:0 in Front. Nachdem Radovan Vujanovic im Strafraum des Kontrahenten mit unerlaubten Mitteln gestoppt worden war, verwandelte Bojan Mustecic in der achten Minute vom Kreidepunkt. Wohl bedingt durch jenen schnellen Führungstreffer sowie die beeindruckende Leistung in der Vorwoche, ließ ASKÖ Oedt in der Folge die letzte Präzision vermissen. Vielleicht hatte sich zu viel Selbstsicherheit in den Reihen der Mayrleb-Elf breit gemacht. Somit ließ die Antwort der Aschauer-Truppe nicht lange auf sich warten. Nach einem Freistoß von der linken Seite durch Stephan Dieplinger war Tobias Traxler im Zentrum zur Stelle und glich zum 1:1 aus (15. Minute). Wenige Augenblicke vor diesem Erfolgserlebnis war Stephan Dieplinger einem Treffer bereits ganz nahe gewesen. Genannter hatte das Leder aber an die Stange gesetzt. In der Folge war ASKÖ Oedt die spielbestimmende Mannschaft, konnte bis zum Pausenpfiff aber nicht mehr nachlegen.

 

 

Zweiter Durchgang bringt Entscheidung mit sich

Nach dem Seitenwechsel blieben beide Mannschaften sehr aktiv, verpassten es aber, sich für ein couragiertes Auftreten zu belohnen. Auf Gästeseite waren es die beiden Stürmer Radovan Vujanovic und Manuel Schmidl sowie Bojan Mustecic, die aussichtsreiche Chancen vergaben. Jene Tendenz war schon in Hälfte eins zu beobachten gewesen. St. Marienkirchens Hrvoje Bubalo scheiterte indes aus kurzer Distanz. In der 70. Minute sorgte dann der Torschützenkönig der Vorsaison Manuel Schmidl für die Entscheidung. Er fixierte mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz den Sieg. ASKÖ Oedt hält somit nach zwei absolvierten Runden beim Punktemaximum aus sechs Zählern. Der ASV St. Marienkirchen konnte keinen Punktezuwachs verzeichnen, kann aber auf die gestern gezeigte Leistung richtig stolz sein.

 

Stimmen zum Spiel:

Jürgen Aschauer (Trainer ASV St. Marienkirchen):

„Wir sind ASKÖ Oedt fast auf Augenhöhe begegnet. Wir haben sie 90 Minuten lang beschäftigt. Ein Remis wäre gerecht gewesen. Sie hatten zwar mehr Spielanteile, müssen sich aber glücklich schätzen, dass sie die drei Punkte mitgenommen haben. Die Chancenverteilung war ziemlich ausgeglichen.“

Die Besten: Pauschallob; Stephan Dieplinger, Hrvoje Bubalo

 

Stefan Reiter (sportlicher Leiter ASKÖ Oedt):

„Der Gegner war gut organisiert und kampfstark. Sie haben eine starke Defensivleistung gezeigt. Es war ein harter Kampf. Im Endeffekt haben wir aber verdient gewonnen.“

Die Besten: Florian Fellinger, Bojan Mustecic

 

 

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Die 1b Mannschaft verliert zum Saisonauftakt das Spiel gegen den SV Luksch Heizung Riedau mit 0:2.

 

Zum Saisonauftakt der 2. Klasse West-Nord empfing der ASV St. Marienkirchen/Polsenz 1b den SV Luksch Riedau. Nach einer langen Durststrecke zeigte in Riedau im Frühjahr der Pfeil nach oben. Die Mannen von Trainer Helmut Hebertinger konnten im ersten Pflichtspiel den Aufwärtstrend mit einem 2:0-Auswärtssieg bestätigen. Die zweite Mannschaft des OÖ-Ligisten hingegen ist nach einem Gruppenwechsel in der neuen Liga noch nicht angekommen.

 

Weissenböck bringt Gäste in Front

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Schönauer waren die Gäste im Baumgartner Stadion von Beginn an die aktivere und gefährlichere Mannschaft. Auch wenn das Match aufgrund der hohen Temperaturen auf bescheidenem Niveau stand, kontrollierte die Hebertinger-Elf das Geschehen und ging nach knapp 20 Minuten in Führung. Nach einem Angriff über die linke Seite schlug Antonin Hynek einen Stanglpass, den Rene Weissenböck verwertete. Während die harmlosen Hausherren keine Akzente setzen konnten, hätte der SVR mit einer klareren Führung in die Pause gehen können, in aussichtsreicher Position verfehlte Weissenböck jedoch das ASV-Gehäuse.

 

Riedauer Joker sticht in der Schlussminute

Nach Wiederbeginn bekamen knapp 150 Besucher ein ähnliches Bild bzw. ereignisarmes Match mit wenigen Höhepunkten zu sehen. Mitte der zweiten Halbzeit hätten die Riedauer den Deckel draufmachen können, nach einem gelungenen Alleingang scheiterte Alexander Stiglmayr jedoch an ASV-Keeper Sebastian Strasser. Kurz danach die große Chance für die Hausherren zum Ausgleich, nach einem Stanglpass brachte ein St. Marienkirchener Angreifer aber das Kunststück zuwege, den Ball aus kurzer Distanz in die Wolken zu jagen. In der restlichen Spielzeit behaupteten die Gäste  die knappe Führung, ehe in der Schlussminute ein Riedauer Joker stach. Nach einem weiten Ball wollte der ASV-Keeper die Situation bereinigen, Strasser wurde jedoch von einem Riedauer Akteur geblockt. Dem kurz zuvor eingewechselten Jan Dullinger fiel das Leder vor die Füße und fixierte den 0:2-Endstand.

Udo Niemetz, Sektionsleiter SV Riedau:
“Auch wenn die Leistung nicht berauschend war, konnten wir den Aufwärtstrend fortsetzen und einen verdienten Sieg feiern. Nach einer langen Durststrecke tut jedes Erfolgserlebnis gut und haben für zumindest 23 Stunden die Tabelle angeführt….”

 

 

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