„Mehr darf nicht passieren“

Beim ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz schwingt 2017 mit Jürgen Aschauer, der zuletzt in Gosau tätig war, ein neuer Trainer das Zepter. Unter seiner Leitung bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die Frühjahrssaison der OÖ-Liga vor. „Auch wenn wir zwei Langzeitverletzte zu beklagen haben, sind die vergangenen Wochen ganz gut verlaufen und sind auf dem richtigen Weg“, erklärt der Neo-Coach, der vor einem richtungweisenden Rückrundenstart steht.

 

Achtungserfolg beim OÖ Hallencup

Beim ersten Auftreten in diesem Jahr wussten die „Samareiner“ zu gefallen und erreichtem beim OÖ Hallencup immerhin die Hauptrunde. „Auch wenn der Fokus auf die Meisterschaft gerichtet ist, haben wir in der Halle einen Achtungserfolg gelandet. Meine Mannschaft hat ansprechende Leistungen abgeliefert, am Ende den achten Rang belegt und sich gut verkauft“, ist Jürgen Aschauer zufrieden.

 

Zwei Langzeitverletzte

In St. Marienkirchen haben sich in der Winterpause die Transferaktivitäten erwartungsgemäß in Grenzen gehalten. Während kein Spieler den Verein verlassen hat, wechselten der 17-jährige Defensivispieler Maximilian Klepp (WSC Hertha 1b) und Innenverteidiger Patrick Mayr (Mauer) zum Tabellenelften. „Klepp ist ein talentierter Spieler mit Potenzial und Mayr sollte mithelfen, die Defensive zu stabilisieren, steht aktuell aber nicht zur Verfügung“, erklärt der Coach, der im Frühjahr auf zwei Stammkräfte verzichten muss. So müssen Innenverteidiger Benjamin Humer (Kreuzbandriss) und „Sechser“ David Haudum (Meniskus) Angang März auf den OP-Tisch. „Diese beiden Ausfälle tun weh. Mehr darf nicht passieren, aber bis auf Humer und Haudum sind derzeit alle Spieler fit“, so Aschauer.

 

Ausrutscher gegen Bezirksligisten

Nach vier gelungenen Testspielen (3:1 gegen UFC Eferding, 2:1 gegen Sattledt, 3:1 gegen Union Peuerbach und 1:1 gegen Grieskirchen) musste die Aschauer-Elf am vergangenen Sonntag gegen Hofkirchen/M. eine empfindliche 0:4-Niederlage einstecken. „Wir haben einen schlechten Tag erwischt, hat in diesem Match nichts gepasst. Aber ich gehe davon aus, dass die Pleite gegen den Bezirksligisten ein einmaliger Ausrutscher war“, bereitet dem Neo-Trainer die bislang einzige Niederlage in diesem Jahr keine Sorgen. In den nächsten beiden Testspielen (am Donnerstag gegen Regionalligist St. Florian und tags darauf gegen den Bezirksligisten aus Rottenbach) kommt der gesamte Kader zum Einsatz. „Die Vorbereitung ist bislang sehr gut verlaufen und sind auf einem guten Weg, die Defensive zu stabilisieren. Sieht man von der Klatsche gegen Hofkirchen ab, waren die Leistungen in den Testspielen in Ordnung“, ist Jürgen Aschauer grundsätzlich zufrieden.

 

Richtungweisender Rückrundenstart

Um das Ziel, Klassenerhalt, zu erreichen, sollten die „Samareiner“ in der Rückrunde gut aus den Startblöcken kommen, zumal es bereits in den ersten Spielen – gegen St. Martin, beim FC Wels und gegen Bad Ischl – um „big points“ geht. „Der Idealfall wäre, die beiden Heimspiele zu gewinnen und könnten zwei Konkurrenten auf Distanz halten. Aber gegen St. Martin und Bad Ischl geht es vor allem darum, nicht zu verlieren. Auch wenn es nicht einfach wird, sehe ich der Rückrunde zuversichtlich entgegen. Denn in den ersten Wochen meiner Tätigkeit konnte ich einen positiven Eindruck gewinnen. Die Vorbereitung verläuft planmäßig, die Spieler traineren fleißig und sind gut drauf“, meint der Trainer.

 

Zugänge:

Jürgen Aschauer, Trainer (ASKÖ Gosau)
Maximilian Klepp (WSC Hertha 1b)
Patrick Mayr (SVU Mauer)

Abgang:

Stephan Kuranda, Trainer (WSC Hertha)

Bisherige Testspiele:

3:1 gegen UFC Eferding (LLW)
3:1 gegen Union Peuerbach (BLW)
1:1 gegen SV Grieskirchen (RLM)
0:4 gegen TSU Hofkirchen/M. (BLN)

Quelle: www.ligaportal.at

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